und lese daraus. Dabei begegne ich auch mir selbst.
Gedichte schreibt Xaverius
Nächste Lesung:
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Wer ich bin?
Mir kommt gerade in den Sinn, zu fragen, was und wer ich bin. Schon stehe ich gleich neben mir und such verkrampft an mir die Zier, die das Bild zu schönen mag. Da scheint mir, heut ist nicht der Tag, an dem ich klug sein will und sinnen und mache mich verschämt von hinnen. Und um mich selbst noch zu erkennen, will ich nur meinen Namen nennen. Doch welcher von den beiden ist´s, der meinen Namen trägt, bin ich´s oder ist´s der neben mir? Bin ich in ihm oder bin ich hier? Jetzt hör ich auf. Daraus wird nichts.
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Wege des Lebens sind Wege des Werdens. Die Kunst zu Leben ist, den Weg zu wählen, für den wir konditioniert sind, auf dem wir werden können. Der Mensch ist als Werdender glücklich, sagte Rudolf Steiner. Dies lehren mich auch Erfahrungen, die ich zuweilen widerspenstig und im Zorn leide. Am Ende zwingt mich das Unabwendbare, die Räume zu durchschreiten, wie es Hermann Hesse im Gedicht "Stufen" beschrieben hat. Alle Wege sind ja Wege des Werdens.
DER SUIBROH, Roman Können sich Menschen begegnen, ohne aneinander schuldig zu werden? So frage ich in meinem Roman: DER SUIBROH Es geht um die Schuld des Wissenden und die Unschuld des Unwissenden.
Der Suibroh, 280 Seiten, Pb, ISBN 3-89514-524-6 Im Buchhandel, Preis: Euro 13.50
Pressestimmen:
"Der Autor lässt den Leser von Anfang an eintauchen in die Welt der Kleinstadt. Er führt von Bild zu Bild durch seine Geschichte, die manchmal traurig anmutet, teilweise einer Liebesgeschichte gleicht und in der Sehnsüchte eine große Rolle spielen. (...) sehr lesensenswert." (Schwarzwälder Bote) "Es geht darum, die eigene Schuld zu erkennen sowie um die Befreiung der Opfer, die diese erst im Verzeihen finden." (Reutlinger Generalanzeiger)
"Ein Werk das unter die Haut geht." (Schwarzwälder Bote nach einer Autorenlesung.)
"Unsterbliche, fatale Denk- und Verhaltensmuster prangert Bock in seiner Liebesgeschichte (...) an." (Neckar-Chronik nach einer Autorenlesung)
Dem Suibroh war aufgetragen, die Wege des Werdens zu gehen, nicht Gut und Böse zu unterscheiden.
Der Verlag teilt mit, dass dieses Buches ausverkauft ist. Ihr Buchhändler wird also keine Nachlieferung mehr bekommen. Bitte sprechen Sie mich (siehe obiges impressum) an. Ich habe mir zwanzig Stück gesichert und werde Ihnen, solange der Vorrat reicht, ein Exemplar zum Selbstkostenpreis von 10.- Euro portofrei zuschicken. ___________________________________________________________________
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Gestern
gestern war ein stern noch wärmte die sonne küsste heiß und süß und feucht und herb zogen linien auf der rosigen haut harm und los geleitet sanft und scharf von dem gott der weise war und grausam ist in seiner ewigkeit mich ertrinken lässt in der nacht und müde das licht sich wohnlich macht in vergangenheit
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Fragen
Zitternde Gedanken tasten sich zu zäglichen Antworten. Wie ist da Unfehlbarkeit zu verachten, die keine Fragen kennt und ihre einzige Antwort bei der Geburt zum Tode verdammt?
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Wo ist mein Perlenkleid
Wo ist mein Perlenkleid? Ich komme nackt in die Zeit, muss den Spiegel ertragen, ohne Liebe, ohne Hass mich wagen
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Die Berührung
Wird sie Sehnsucht bleiben, vollendet blühen dem Himmel entgegen, zur Hölle treiben auf schroffen Wegen, im Feuer glühen?
Ich will erfahren, was verborgen, aus Tiefen drängt, Begehren lenkt in Gefahren, und nüchternden Morgen.
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WALLE SAYER zu seiner Lesung am 3. August 2007 im Rottenburger Diözesanmuseum
Worte, gesetzte Mosaiksteine eigensinniger Geometrie fügen sich widerspenstig und wieder willig wandelbar. Der Kohleneimer goscht, das Kind zornigelt, ein Laden bätscht. Schärfend im Bild scheitelt der Holzpflug hinter dem Kuhgespann den Stoppelacker, die Maus turnt an der Bügeleisenschnur. In der Verkündigung fliegt das Jesuskindlein in das Herz seiner Mutter.
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die kleine frage
die kleine frage aus bangen gedanken will nicht aufgeben wie zarte schleier auf dem sein vor groben antworten schützen die ausgesprochen keine wahrheit finden können werden zwischen gestern und morgen