Es öffnet sich
Lyrimage
Der innere Rumor
     
 


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Letzte Änderung im Januar 2012

             Ich schreibe
            
             Geschichten und Romane

             und lese daraus.
             Dabei begegne ich auch mir selbst.

                Gedichte schreibt Xaverius




Nächste Lesung:







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Wer ich bin?

Mir kommt gerade in den Sinn,
zu fragen, was und wer ich bin.
Schon stehe ich gleich neben mir
und such verkrampft an mir die Zier,
die das Bild zu schönen mag.
Da scheint mir, heut ist nicht der Tag,
an dem ich klug sein will und sinnen
und mache mich verschämt von hinnen.
Und um mich selbst noch zu erkennen,
will ich nur meinen Namen nennen.
Doch welcher von den beiden ist´s,
der meinen Namen trägt, bin ich´s
oder ist´s der neben mir?
Bin ich in ihm oder bin ich hier?
Jetzt hör ich auf. Daraus wird nichts.

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Wege des Lebens sind Wege des Werdens.
Die Kunst zu Leben ist, den Weg zu wählen, für den wir konditioniert sind, 
auf dem wir werden können.
Der Mensch ist als Werdender glücklich, sagte Rudolf Steiner. Dies lehren 
mich auch Erfahrungen, die ich zuweilen widerspenstig und im Zorn leide.
Am Ende zwingt mich das Unabwendbare, die Räume zu durchschreiten, 
wie es Hermann Hesse im Gedicht "Stufen" beschrieben hat.
Alle Wege sind ja Wege des Werdens. 

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Meine Links: (Für den Inhalt ist jeder selbst verantwortlich)
www.literaturcafe-tuebingen.de
www.literaturcafe.de 
www.guenter-sopper.de 
www.vorstadttheater.de 
www.hirsch-begegnungsstaette.de
www.jazzgalerie.com.
www.theater-am-Torbogen.de 
www.stadtseniorenrat-tuebingen.de

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BEGEGNUNG: 
Gegenwart ist Nähe im Raum. 
Vollendung schäumt Fugen aus und Risse. 
Was wird sein, wenn wir uns bewegen?

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Buchvorstellung:
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DER SUIBROH, Roman 
Können sich Menschen begegnen, ohne aneinander schuldig zu werden
So frage ich in meinem Roman: DER SUIBROH 
Es geht um die Schuld des Wissenden
und die Unschuld des Unwissenden.

Der Suibroh, 280 Seiten, Pb,
ISBN 3-89514-524-6 
Im Buchhandel, Preis: Euro 13.50 


Pressestimmen:

"Der Autor lässt den Leser von Anfang an eintauchen in die Welt der Kleinstadt. Er führt von Bild zu Bild durch seine Geschichte, die manchmal traurig anmutet, teilweise einer Liebesgeschichte gleicht und in der Sehnsüchte eine große Rolle spielen. (...) 
sehr lesensenswert." (Schwarzwälder Bote) 
"Es geht darum, die eigene Schuld zu erkennen sowie um die Befreiung der Opfer, die diese erst im Verzeihen finden." (Reutlinger Generalanzeiger)
 
"Ein Werk das unter die Haut geht." (Schwarzwälder Bote nach einer Autorenlesung.) 

"Unsterbliche, fatale Denk- und Verhaltensmuster prangert Bock in seiner
Liebesgeschichte (...) an." (Neckar-Chronik nach einer Autorenlesung)

Dem Suibroh war aufgetragen, die Wege des Werdens zu gehen, nicht Gut und Böse zu unterscheiden.

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Der Verlag teilt mit, dass dieses Buches ausverkauft ist. Ihr Buchhändler wird also keine Nachlieferung mehr bekommen. Bitte sprechen Sie mich (siehe obiges impressum) an. Ich habe mir zwanzig Stück gesichert und werde Ihnen, solange der Vorrat reicht, ein Exemplar zum Selbstkostenpreis von 10.- Euro portofrei zuschicken.  
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Gestern

gestern war ein stern
noch wärmte die sonne
küsste heiß und süß
und feucht und herb
zogen linien auf
der rosigen haut
harm und los geleitet
sanft und scharf
von dem gott
der weise war
und grausam ist
in seiner ewigkeit
mich ertrinken lässt
in der nacht
und müde das licht
sich wohnlich macht
in vergangenheit

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Fragen 

Zitternde Gedanken tasten sich
zu zäglichen Antworten.
Wie ist da Unfehlbarkeit zu verachten,
die keine Fragen kennt
und ihre einzige Antwort
bei der Geburt zum Tode verdammt?

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Wo ist mein Perlenkleid 

Wo ist
mein Perlenkleid?
Ich komme nackt
in die Zeit,
muss den Spiegel 
ertragen,
ohne Liebe, 
ohne Hass
mich wagen

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Die Berührung

Wird sie Sehnsucht bleiben,
vollendet blühen
dem Himmel entgegen,
zur Hölle treiben
auf schroffen Wegen,
im Feuer glühen?

Ich will erfahren,
was verborgen,
aus Tiefen drängt,
Begehren lenkt
in Gefahren,
und nüchternden Morgen.

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WALLE SAYER zu seiner Lesung
am 3. August 2007 im Rottenburger Diözesanmuseum

Worte,
gesetzte Mosaiksteine 
eigensinniger Geometrie
fügen sich widerspenstig
und wieder willig
wandelbar.
Der Kohleneimer goscht,
das Kind zornigelt,
ein Laden bätscht.
Schärfend im Bild
scheitelt der Holzpflug
hinter dem Kuhgespann
den Stoppelacker,
die Maus turnt
an der Bügeleisenschnur.
In der Verkündigung
fliegt das Jesuskindlein
in das Herz
seiner Mutter.

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die kleine frage

die kleine frage
aus bangen gedanken
will nicht aufgeben 
wie zarte schleier
auf dem sein
vor groben antworten
schützen
die ausgesprochen
keine wahrheit
finden können werden
zwischen
gestern und morgen

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