Gebhard Bock: Schreibt Geschichten und Romane und liest daraus. Dabei begegnet er auch sich selbst. Gedichte schreibt Xaverius: Die Vielfalt im Kleinen, in Tiefen ergründen, rauen Perlen die Haut streicheln, bis sie den Glanz wieder finden, den sie verloren, als du dich verließest.
Traude Bock Laubis: Bringt Farbe ins Leben und Farben zum Leben. Lyrik + Aquarelle = Lyrimage
Mittwoch 7. November 2012, 20 Uhr "Melange am Mittwoch" Vorstadttheater Tübingen
Donnerstag 29. November 2012, 20 Uhr, Kleine Bühne, Volkshochschule Rottenburg
Dienstag 4. Dezember 2012, 15Uhr, Literaturcafe Tübingen, Stadtseniorenrat Silke Risler
Weitere Termine in 2012 werden zur Zeit noch festgezurrt. Fragen Sie nach freien Terminen! ___________________________________________________________
Wer ich bin?
Mir kommt gerade in den Sinn, zu fragen, was und wer ich bin. Schon stehe ich gleich neben mir und such verkrampft an mir die Zier, die das Bild zu schönen mag. Da scheint mir, heut ist nicht der Tag, an dem ich klug sein will und sinnen und mache mich verschämt von hinnen. Und um mich selbst noch zu erkennen, will ich nur meinen Namen nennen. Doch welcher von den beiden ist´s, der meinen Namen trägt, bin ich´s oder ist´s der neben mir? Bin ich in ihm oder bin ich hier? Jetzt hör ich auf. Daraus wird nichts.
Wege des Lebens sind Wege des Werdens. Die Kunst zu Leben ist, den Weg zu wählen, für den wir konditioniert sind, auf dem wir werden können. Der Mensch ist als Werdender glücklich, sagte Rudolf Steiner. Dies lehren mich auch Erfahrungen, die ich zuweilen widerspenstig und im Zorn leide. Am Ende zwingt mich das Unabwendbare, die Räume zu durchschreiten, wie es Hermann Hesse im Gedicht "Stufen" beschrieben hat. Alle Wege sind ja Wege des Werdens. ____________________________________________________________
Meine Links: (Für den Inhalt ist jeder selbst verantwortlich)
DER SUIBROH, Roman Können sich Menschen begegnen, ohne aneinander schuldig zu werden? So frage ich in meinem Roman: DER SUIBROH Es geht um die Schuld des Wissenden und die Unschuld des Unwissenden.
Der Suibroh, 280 Seiten, Pb, ISBN 3-89514-524-6 Die erste Auflage ist vergriffen. Ihr Buchhändler wird also keine Nachlieferung mehr bekommen. Ich habe mir noch einen kleinen Restbestand gesichert. Bitte wenden sie sich an mich. Solange der Vorrat reicht werde ich ihnen zum Selbstkostenpreis von 10 Euro ein Exemplar zuschicken.
Neuerscheinung im Februar 2012 Bei einer Lesung im Herbst 2011, in der ich auch unveröffentlichte Texte gelesen habe, wurde ich gefragt, wo diese Texte veröffentlicht seien. Ich nahm es zum Anlass, das nun vorliegende Buch über BOOKONDEMAND im Pro Business Verlag heraus zu bringen. Für die Gestaltung des Covers hat mir Traude Bock-Laubis eines ihrer Aquarelle überlassen.
TAGE ÜBER DEM LAND, Novellen und Geschichten
Die Nacht mit Kerstin und andere Geschichten ISBN 978-3-86386-180-3 140 S. Euro 12,80 (D) Pro BUSINESS GmbH Berlin
Das Leben ist unser Weg des Werdens. Die Schritte tun wir im Besinnen auf das Selbst. So sind diese Momente in unserer Erinnerung auch immer die glücklichsten. Mit heiteren und besinnlichen Texten möchte ich meine Leser zun Innehalten verführen.
Aus dem Inhalt: "Was könnte ich dir schon sagen", fragte sie mutlos. "Du hast gesagt, dass du mich magst." "Bedeutungsvoller scheint mir, dass ich es sagen durfte. Es ist, als ob ich dabei erwachsener geworden wäre."
"Ich stehe im verstorbenen Licht und weiß nicht was mir fehlt."
"Du warst schuldlos, solange du unwissend warst. Dann wurdest du wissend."
gestern war ein stern noch wärmte die sonne küsste heiß und süß und feucht und herb zogen linien auf der rosigen haut harm und los geleitet sanft und scharf von dem gott der weise war und grausam ist in seiner ewigkeit mich ertrinken lässt in der nacht und müde das licht sich wohnlich macht in vergangenheit.
Fragen
Zitternde Gedanken tasten sich zu zäglichen Antworten. Wie ist da Unfehlbarkeit zu verachten, die keine Fragen kennt und ihre einzige Antwort bei der Geburt zum Tode verdammt?
Wo ist mein Perlenkleid
Wo ist mein Perlenkleid? Ich komme nackt in die Zeit, muss den Spiegel ertragen, ohne Liebe, ohne Hass mich wagen.
WALLE SAYER zu seiner Lesung am 3. August 2007 im Rottenburger Diözesanmuseum
Worte, gesetzte Mosaiksteine eigensinniger Geometrie fügen sich widerspenstig und wieder willig wandelbar. Der Kohleneimer goscht, das Kind zornigelt, ein Laden bätscht. Schärfend im Bild scheitelt der Holzpflug hinter dem Kuhgespann den Stoppelacker, die Maus turnt an der Bügeleisenschnur. In der Verkündigung fliegt das Jesuskindlein in das Herz seiner Mutter.
die kleine frage
die kleine frage aus bangen gedanken will nicht aufgeben wie zarte schleier auf dem sein vor groben antworten schützen die ausgesprochen keine wahrheit finden können werden zwischen gestern und morgen.
Ein Wort hat seine Seele verloren
In der Poetenkammer wurde es geboren und war beliebt bei Journalisten, Kritikern, Literaten und Lektoren. Dann kam ein wichtiger Politiker und nahm es in Gebrauch, wie seine Kollegen auch. Dabei hat es seine Seele verloren. Nun steht es gefleddert und beraubt in einer Ecke und verstaubt und denkt sich still, ach, wäre ich doch nie geboren.