Es öffnet sich
Lyrimage
Der innere Rumor
     
 


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Impressum:      Gebhard Bock, Torstraße 21, 72070 Tübingen
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Gebhard Bock: Schreibt Geschichten und Romane und liest daraus.
                      Dabei begegnet er auch sich selbst.

                           Gedichte schreibt Xaverius:
                      Die Vielfalt im Kleinen,
                      in Tiefen ergründen,
                            rauen Perlen die Haut streicheln,
                           
bis sie den Glanz wieder finden,
                      den sie verloren,
                      als du dich verließest.


Traude Bock Laubis: Bringt Farbe ins Leben und Farben zum Leben.
                              Lyrik + Aquarelle = Lyrimage



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LESUNGEN:

Mittwoch 7. November 2012, 20 Uhr "Melange am Mittwoch" Vorstadttheater Tübingen

Donnerstag 29. November 2012, 20 Uhr, Kleine Bühne, Volkshochschule Rottenburg


Dienstag 4. Dezember 2012, 15 Uhr, Literaturcafe Tübingen,
Stadtseniorenrat Silke Risler



Weitere Termine in 2012 werden zur Zeit noch festgezurrt.
Fragen Sie nach freien Terminen!
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Wer ich bin?

Mir kommt gerade in den Sinn,
zu fragen, was und wer ich bin.
Schon stehe ich gleich neben mir
und such verkrampft an mir die Zier,
die das Bild zu schönen mag.
Da scheint mir, heut ist nicht der Tag,
an dem ich klug sein will und sinnen
und mache mich verschämt von hinnen.
Und um mich selbst noch zu erkennen,
will ich nur meinen Namen nennen.
Doch welcher von den beiden ist´s,
der meinen Namen trägt, bin ich´s
oder ist´s der neben mir?
Bin ich in ihm oder bin ich hier?
Jetzt hör ich auf. Daraus wird nichts.



Wege des Lebens sind Wege des Werdens.
Die Kunst zu Leben ist, den Weg zu wählen, für den wir konditioniert sind, 
auf dem wir werden können.
Der Mensch ist als Werdender glücklich, sagte Rudolf Steiner. Dies lehren 
mich auch Erfahrungen, die ich zuweilen widerspenstig und im Zorn leide.
Am Ende zwingt mich das Unabwendbare, die Räume zu durchschreiten, 
wie es Hermann Hesse im Gedicht "Stufen" beschrieben hat.
Alle Wege sind ja Wege des Werdens.
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Meine Links: (Für den Inhalt ist jeder selbst verantwortlich)

www.literaturcafe-tuebingen.de
www.literaturcafe.de 
www.guenter-sopper.de 
www.vorstadttheater.de 
www.hirsch-begegnungsstaette.de
www.jazzgalerie.com.
www.theater-am-Torbogen.de 
www.stadtseniorenrat-tuebingen.de





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BEGEGNUNG:
 
Gegenwart ist Nähe im Raum. 
Vollendung schäumt Fugen aus und Risse. 
Was wird sein, wenn wir uns bewegen?




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Büchervorstellungen:
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DER SUIBROH, Roman 
Können sich Menschen begegnen, ohne aneinander schuldig zu werden
So frage ich in meinem Roman: DER SUIBROH 
Es geht um die Schuld des Wissenden
und die Unschuld des Unwissenden.

Der Suibroh, 280 Seiten, Pb,
ISBN 3-89514-524-6 
Die erste Auflage ist vergriffen. Ihr Buchhändler wird also keine Nachlieferung mehr bekommen. Ich habe mir noch einen kleinen Restbestand gesichert. Bitte wenden sie sich an mich. Solange der Vorrat reicht werde ich ihnen zum Selbstkostenpreis von 10 Euro ein Exemplar zuschicken.




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Neuerscheinung im Februar 2012
Bei einer Lesung im Herbst 2011, in der ich auch unveröffentlichte Texte gelesen habe, wurde ich gefragt, wo diese Texte veröffentlicht seien. Ich nahm es zum Anlass, das nun vorliegende Buch über BOOKONDEMAND im Pro Business Verlag heraus zu bringen. Für die Gestaltung des Covers hat mir Traude Bock-Laubis eines ihrer Aquarelle überlassen.


TAGE ÜBER DEM LAND,
Novellen und Geschichten

Die Nacht mit Kerstin und andere Geschichten
ISBN 978-3-86386-180-3
140 S. Euro 12,80 (D)
Pro BUSINESS GmbH Berlin


Das Leben ist unser Weg des Werdens. Die Schritte tun wir im Besinnen auf das Selbst. So sind diese Momente in unserer Erinnerung auch immer die glücklichsten. Mit heiteren und besinnlichen Texten möchte ich meine Leser zun Innehalten
verführen.


Aus dem Inhalt:
"Was könnte ich dir schon sagen", fragte sie mutlos.
"Du hast gesagt, dass du mich
magst."
"Bedeutungsvoller scheint mir, dass ich es sagen durfte. Es ist, als ob ich dabei erwachsener geworden wäre."

"Ich stehe im verstorbenen Licht und weiß nicht was mir fehlt."

"Du warst schuldlos, solange du unwissend warst. Dann wurdest du wissend."


NEUERSCHEINUNG ZUR BUCHMESSE LEIPZIG 2012
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Vorrätig bei :
Vividus-Buchkaffee, am Nonnenhaus 7, 72070 Tübingen
Papierladen Buchholz, Hauptstraße 40, 72160 Horb-Nordstetten
Osiander Buchhandlung, Marktplatz 21, 72108 Rottenburg


Presse:
Schwarzwälder Bote:

Welttag des Buches


Südwestpresse Neckar Chronik: Novellen aus Nordstetten


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Verdichtete Befindlichkeiten:



Gestern


gestern war ein stern
noch wärmte die sonne
küsste heiß und süß
und feucht und herb
zogen linien auf
der rosigen haut
harm und los geleitet
sanft und scharf
von dem gott
der weise war
und grausam ist
in seiner ewigkeit
mich ertrinken lässt
in der nacht
und müde das licht
sich wohnlich macht
in vergangenheit.



Fragen 

Zitternde Gedanken tasten sich
zu zäglichen Antworten.
Wie ist da Unfehlbarkeit zu verachten,
die keine Fragen kennt
und ihre einzige Antwort
bei der Geburt zum Tode verdammt?



Wo ist mein Perlenkleid 

Wo ist
mein Perlenkleid?
Ich komme nackt
in die Zeit,
muss den Spiegel 
ertragen,
ohne Liebe, 
ohne Hass
mich wagen.






WALLE SAYER zu seiner Lesung
am 3. August 2007 im Rottenburger Diözesanmuseum

Worte,
gesetzte Mosaiksteine 
eigensinniger Geometrie
fügen sich widerspenstig
und wieder willig
wandelbar.
Der Kohleneimer goscht,
das Kind zornigelt,
ein Laden bätscht.
Schärfend im Bild
scheitelt der Holzpflug
hinter dem Kuhgespann
den Stoppelacker,
die Maus turnt
an der Bügeleisenschnur.
In der Verkündigung
fliegt das Jesuskindlein
in das Herz
seiner Mutter.




 



die kleine frage

die kleine frage
aus bangen gedanken
will nicht aufgeben 
wie zarte schleier
auf dem sein
vor groben antworten
schützen
die ausgesprochen
keine wahrheit
finden können werden
zwischen
gestern und morgen.





Ein Wort hat seine Seele verloren

In der Poetenkammer wurde es geboren
und war beliebt bei
Journalisten, Kritikern,
Literaten und Lektoren.
Dann kam ein wichtiger Politiker
und nahm es in Gebrauch,
wie seine Kollegen auch.
Dabei hat es seine Seele verloren.
Nun steht es gefleddert und beraubt
in einer Ecke und verstaubt
und denkt sich still,
ach, wäre ich doch nie geboren.

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