und lese daraus. Dabei begegne ich auch mir selbst.
Gedichte schreibt Xaverius
Nächste Lesung:
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Wer ich bin?
Mir kommt gerade in den Sinn, zu fragen, was und wer ich bin. Schon stehe ich gleich neben mir und such verkrampft an mir die Zier, die das Bild zu schönen mag. Da scheint mir, heut ist nicht der Tag, an dem ich klug sein will und sinnen und mache mich verschämt von hinnen. Und um mich selbst noch zu erkennen, will ich nur meinen Namen nennen. Doch welcher von den beiden ist´s, der meinen Namen trägt, bin ich´s oder ist´s der neben mir? Bin ich in ihm oder bin ich hier? Jetzt hör ich auf. Daraus wird nichts.
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Wege des Lebens sind Wege des Werdens. Die Kunst zu Leben ist, den Weg zu wählen, für den wir konditioniert sind, auf dem wir werden können. Der Mensch ist als Werdender glücklich, sagte Rudolf Steiner. Dies lehren mich auch Erfahrungen, die ich zuweilen widerspenstig und im Zorn leide. Am Ende zwingt mich das Unabwendbare, die Räume zu durchschreiten, wie es Hermann Hesse im Gedicht "Stufen" beschrieben hat. Alle Wege sind ja Wege des Werdens.
DER SUIBROH, Roman Können sich Menschen begegnen, ohne aneinander schuldig zu werden? So frage ich in meinem Roman: DER SUIBROH Es geht um die Schuld des Wissenden und die Unschuld des Unwissenden.
Der Suibroh, 280 Seiten, Pb, ISBN 3-89514-524-6 Die erste Auflage ist vergriffen. Ihr Buchhändler wird also keine Nachlieferung mehr bekommen. Ich habe mir noch einen kleinen Restbestand gesichert. Bitte wenden sie sich an mich. Solange der Vorrat reicht werde ich ihnen zum Selbstkostenpreis von 10 Euro ein Exemplar zuschicken.
ISBN 978-3-86386-180-3 TAGE ÜBER DEM LAND Novellen und Geschichten __________________________________________
Die Nacht mit Kerstin und andere Geschichten ISBN 978-3-86386-180-3 140 S. Euro 12,80 (D) Pro BUSINESS GmbH Berlin
Das Leben ist unser Weg des Werdens. Die Schritte tun wir im Besinnen auf das Selbst. So sind diese Momente in unserer Erinnerung auch immer die glücklichsten. Mit heiteren und besinnlichen Texten möchte ich meine Leser zun Innehalten verführen.
Aus dem Inhalt: "Was könnte ich dir schon sagen", fragte sie mutlos. "Du hast gesagt, dass du mich magst." "Bedeutungsvoller scheint mir, dass ich es sagen durfte. Es ist, als ob ich dabei erwachsener geworden wäre."
"Ich stehe im verstorbenen Licht und weiß nicht was mir fehlt."
"Du warst schuldlos, solange du unwissend warst. Dann wurdest du wissend."
gestern war ein stern noch wärmte die sonne küsste heiß und süß und feucht und herb zogen linien auf der rosigen haut harm und los geleitet sanft und scharf von dem gott der weise war und grausam ist in seiner ewigkeit mich ertrinken lässt in der nacht und müde das licht sich wohnlich macht in vergangenheit
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Fragen
Zitternde Gedanken tasten sich zu zäglichen Antworten. Wie ist da Unfehlbarkeit zu verachten, die keine Fragen kennt und ihre einzige Antwort bei der Geburt zum Tode verdammt?
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Wo ist mein Perlenkleid
Wo ist mein Perlenkleid? Ich komme nackt in die Zeit, muss den Spiegel ertragen, ohne Liebe, ohne Hass mich wagen
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Die Berührung
Wird sie Sehnsucht bleiben, vollendet blühen dem Himmel entgegen, zur Hölle treiben auf schroffen Wegen, im Feuer glühen?
Ich will erfahren, was verborgen, aus Tiefen drängt, Begehren lenkt in Gefahren, und nüchternden Morgen.
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WALLE SAYER zu seiner Lesung am 3. August 2007 im Rottenburger Diözesanmuseum
Worte, gesetzte Mosaiksteine eigensinniger Geometrie fügen sich widerspenstig und wieder willig wandelbar. Der Kohleneimer goscht, das Kind zornigelt, ein Laden bätscht. Schärfend im Bild scheitelt der Holzpflug hinter dem Kuhgespann den Stoppelacker, die Maus turnt an der Bügeleisenschnur. In der Verkündigung fliegt das Jesuskindlein in das Herz seiner Mutter.
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Die Haut streicheln
Die Vielfalt im Kleinen, in Tiefen ergründen, rauhen Perlen die Haut streicheln, bis sie den Glanz wieder finden, der verloren ging, als du dich verließest.
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die kleine frage
die kleine frage aus bangen gedanken will nicht aufgeben wie zarte schleier auf dem sein vor groben antworten schützen die ausgesprochen keine wahrheit finden können werden zwischen gestern und morgen